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Leica master shot
Bild der Woche

Wem gehören eigentlich unsere Erinnerungen? Und warum wollen wir ständig private Dinge von uns preis geben? Geht es um Aufmerksamkeit oder darum dabei zu sein? Vielleicht machen wir uns viel zu wenig Gedanken über die Konsequenzen. Was ein mal im Netz landet, lässt sich so schnell nicht mehr Rückgängig machen. So werden wir, wie Agnes Obel beschreibt, zum „gläsernen Menschen“. Und doch wollen wir ja alle dabei sein, nichts verpassen. Intimität und Nacktheit symbolisieren in meiner Serie diesen „gläsernen Menschen“. Ich habe ein junge Frau in ihrer Wohnung fotografiert. In ihrem Wohnraum, ihrem Privater Raum. Es sind intime Motive, die sie verletzlich machen. Denn durch das preisgeben unserer Privatheit werden wir verletzlich. Und verletzlich sind wir auch wenn wir uns „nackt“ zeigen. Wir zeigen dadurch die intimsten Dinge von uns und bieten damit auch Angriffsfläche für negative Meinungen. Auf der anderen Seite bekommen wir viele „Likes", diese Bestätigung fühlt sich ein bisschen an wie Bauchkribbeln. Und dann wollen wir mehr davon. Es ist gefährlich und faszinierend zugleich.

Hinzugefügt am

18.02.2017

Kamera

Objektiv

Belichtungszeit

1/200

Blende

2.8

ISO

640

Datum

16.02.2017

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