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01.07.2019

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Michael Paniccia schuf mit The Innocents Tableaus wie aus einer Theaterinszenierung. Reale Pflanzen wirken wie Kulissen, Menschen – verfremdet und verkleidet – werden zu Figuren. Warum aber inszeniert Paniccia nicht als Regisseur ein Theaterstück, sondern arbeitet fotografisch? Eine Erklärung lautet: Mit der Fixierung, der Festschreibung der Bewegung mittels der Fotografie lassen sich die Einzelbilder in eine asynchrone Abfolge bringen. Eine eigens generierte Abfolge erzeugt ein eigenes Narrativ und ist damit ein Charakteristikum des Mediums Fotografie.

Paniccia hatte für die Umsetzung eine perfekte Location vor Augen: ein privates Anwesen in Greenwich, gelegen im US-Bundesstaat Connecticut. An einem einzigem Tag im Herbst 2018 waren alle Motive im Kasten. Umso mehr Zeit nahm das Editing und vor allem die Postproduktion in Anspruch. „An das Einfärben der Bäume und Sträucher mussten wir uns vorsichtig herantasten, damit der Effekt nicht zu stark wurde und es immer noch realistisch aussah. Die Dateien derart extrem zu bearbeiten war nur möglich, weil der Belichtungsspielraum der Rohdaten so hoch war.“

Equipment: Leica S mit Summarit-S 1:2.5/70 Asph (CS), Summicron-S 1:2/100 Asph und Apo-Elmar-S 1:3.5/180 (CS)

Weitere Bilder Serie finden Sie in der LFI 05/2019 und auf
www.s-magazine.photography.
© Michael Paniccia

Michael Paniccia

Geboren 1985 in New York. Paniccia fotografiert seit er 15 Jahre alt ist. Seit 2011 hat er einen Master of Fine Arts von der NYC Visual School of Arts. „Zu fotografieren richtet mich jeden Tag neu aus. Es prägt, wie ich die Welt wahrnehme und in ihr lebe. Sehen ist eine andere Art des Fühlens.“ Paniccia arbeitet regelmäßig für Magazine wie Harper’s Bazaar, Vogue und Wall Street Journal.

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