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PORTFOLIO

24.11.2020

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Taras Bychko beweist eindrucksvoll, dass man nicht in die Ferne schweifen muss, um bewegende Aufnahmen zu produzieren: Mit viel Sinn für Komposition und Ästhetik setzt er Alltagsmomente seiner Kinder groß in Szene. Aus scheinbar beiläufigen Erlebnissen in den eigenen vier Wände konstruiert er so nach und nach ein analoges visuelles Tagebuch voller Erinnerungen für die Ewigkeit.

Wie sind Sie zur Fotografie im Allgemeinen und zur Leica-Fotografie im Besonderen gekommen?
Taras Bychko: Ganz zufällig. Ich habe meine erste Kamera nach der Geburt meines ältesten Sohnes gekauft und war sofort davon fasziniert! Aber da ich als Anwalt in einer großen Firma arbeitete, hatte ich keine Zeit zum Fotografieren. Als sich die Gelegenheit ergab, setzte ich mich mit der Geschichte der Fotografie auseinander. Nach zwei Jahren des Selbststudiums begann ich, an meinem ersten Projekt im Genre der Street Photography zu arbeiten. Außerdem konzentrierte ich mich auf das Alltagsleben meiner Familie. Meine erste Leica-Kamera war eine Leica Minilux Zoom. Mit ihr habe ich viele Aufnahmen für das Projekt 2ROOMS gemacht. Später kaufte ich eine Leica M6. Sie ist nach wie vor die Kamera, mit der ich am meisten arbeite.

Wie beschreiben Sie Ihr Projekt?
Mit diesem Projekt dokumentiere ich das Leben meiner Familie. Ich möchte Bilder machen, die meinen Kindern in Zukunft helfen sollen, sich an ihre Kindheit zu erinnern. Es handelt sich um eine Art „Tagebuch der Zeit“, das auf unsere eigenen vier Wände beschränkt ist. Der begrenzte Raum ist meine fotografische Herausforderung, die Wohnung agiert als Kulisse.

Einige Bilder sehen wie Stills aus Filmen aus – sehr ästhetisch! Was inspiriert Sie als Fotograf?
Meine Inspiration sind meine Kinder. Sie sind Regisseure ihres eigenen Films. Ich schaue zu und versuche, diese Szenen festzuhalten.

In welchen Situationen drücken Sie den Auslöser?
2ROOMS verändert sich mit dem Wachstum meiner Kinder. Das Projekt wird älter, genau wie wir. Auch die Szenen, die mir spannend und interessant erscheinen, verändern sich. Viele Faktoren können die Schaffung eines Rahmens inspirieren: der Wind vor dem Fenster, schönes Licht oder die Musik, die gerade läuft…

Wie viele Bilder haben Sie insgesamt für dieses Projekt aufgenommen? Führen Sie es weiter fort?
Das Projekt ist noch nicht abgeschlossen. Es wächst von Tag zu Tag an und ist deshalb für mich und meine Familie von großem Wert. Bisher habe ich Dutzende von Filmen verschossen, von denen einige noch unentwickelt sind.

Alle Bilder auf dieser Seite: © Taras Bychko
Equipment: Leica Minilux Zoom, Leica M6 TTL, Leica M8 mit Summicron-C 1:2/40 und Summicron-M 1:2/50
© Taras Bychko

Taras Bychko

Taras Bychko, geboren 1987 in Lviv (Westukraine), absolvierte ein Jurastudium und arbeitete einige Zeit als Rechtsberater in einem großen staatlichen Unternehmen. Seitdem er die Fotografie für sich entdeckt hat, hat sich in seinem Leben viel verändert. Mittlerweile arbeitet er in den Genres Dokumentar- und Street Photography und hat bei mehreren Fotofestivals ausgestellt. Seine Bilder wurden unter anderem im Burn Magazine, in National Geographic, Lens Culture und 121 clicks veröffentlicht.

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