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PORTFOLIO

04.05.2015

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„In Amerika sind Obdachlosigkeit und Armut sehr präsent – Millionen von Menschen haben kein Dach über dem Kopf. Meine Bilder sind eine realitätstreue Darstellung ihrer Lebensbedingungen. Ohne Heizung in Zelten lebend, arbeitet diese Gruppe hart, um etwas Essen, Wärme und Schutz zu finden. Viele leiden unter psychischen Störungen oder Drogensucht.

Diese temporäre Zweckgemeinschaft muss mit dem Wetter in Greenville, South Carolina klarkommen. Die Winter sind kalt und die Sommer können sehr heiß und schwül werden. In den Sommermonaten leben hier rund 150 bis 200 Menschen. Viele von ihnen sind Saisonarbeiter, andere verdingen sich als Tagelöhner. Im Winter sinkt die Zahl der hier Lebenden deutlich, aber es gibt dennoch Viele, die auch im Winter hier leben, weil sie nirgendwo anders hinkönnen.

Zu Beginn meiner Arbeit bin ich einfach drauf losmarschiert und habe mich zu ihnen gesellt. Ich habe alle mit größtem Respekt behandelt und als sie merkten, dass ich zum helfen und nicht zum gaffen gekommen war, entwickelten sich auch Freundschaften.

Die Bilder habe ich mit meiner Leica M Monochrom aufgenommen. Ich liebe die Schärfe, die die Kamera liefert und sie macht einfach die besten Schwarzweißfotos unter den Digitalkameras. Wenn ich das Haus verlasse, habe ich immer eine meiner Leicas bei mir. Sie ermöglichen mir, diskret, schnell und unauffällig zu fotografieren. Das ist gerade dann wichtig, wenn ich für einen Auftrag erstmals unbekanntes Terrain betrete.

Nach meinem 15 Monate dauernden Projekt, präsentierte ich 10. April 2015 einen Vortrag zum Thema mit dem Titel Die Mutter aller Exile: Asyl auf der Straße (Mother of Exiles: Street Asylum), mit dem ich die wirklichen Probleme und Bedürfnisse der heute in Amerika lebenden Obdachlosen problematisieren möchte.

Meine Bilder sollen dabei helfen, den Obdachlosen ihr menschliches Antlitz zurückzugeben, welches in öffentlichen Debatten und statistischen Erhebungen so oft verloren geht.“

Patrick Cox

Patrick Cox sah sich einer erfolgversprechenden Karriere als Ingenieur gegenüber, doch nach den Ereignissen von 9/11 hatte er das Bedürfnis, etwas persönlicheres und gesellschaftlich relevanteres als Beruf auszuüben. Noch 2001 gründete er das Studio Cox Photography. Seitdem fotografiert er neben kommerziellen Kampagnen auch persönliche Reportagen. Seine Arbeiten werden in lokalen und internationalen Publikationen veröffentlicht.

www.coxphotography.net
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