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LFI.GALLERY FOTOGRAFEN

02.08.2022

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Mit einer Leica Q2 Monochrom fängt der Amerikaner das urbane Leben kunstvoll, ästhetisch und mit intimem Blick auf die Menschen ein. Seine Bilder spiegeln die Emotionen einer Stadt, die immer pulsiert und in Bewegung ist, und deren Bewohner diese Energie ausstrahlen. Die Freude, die Patrick Stevens beim Entstehen seiner Werke empfindet, möchte er an den Betrachter weitergeben.

LFI: Streng genommen fotografieren Sie die „Gesichter der Stadt“ – inwieweit spiegeln sie die Urbanität wider?
Patrick Stevens:
Meine Fotografien sind häufig charakterbezogen, offen und von einer gewissen Spannung geprägt. Ein gewisses Maß an emotionaler Spannung ist wichtig, da sie meiner Meinung nach die heutige urbane Erfahrung am besten zum Ausdruck bringt. Besonders nach all dem, was wir in den letzten beiden Jahren erlebt haben. Diese Emotion kann durch das Motiv, das Licht, das Verhältnis des Motivs zu seiner Umgebung oder durch eine Kombination dieser Elemente entstehen. Mich reizt die Fotografie als eine ungeschriebene, vielschichtige Erzählung, die flüchtige, alltägliche Momente mit künstlerischem Anspruch einfängt.

Was fasziniert Sie an der Schwarzweißfotografie, und wie eignet sich die Leica Q2 Monochrom dafür?
Seit drei Jahren fotografiere ich ausschließlich in Schwarzweiß. Ich mag das asketische und zeitlose Gefühl, das die monochrome Fotografie vermittelt. Der Verzicht auf Farbe ermöglicht es mir, mich auf Bilder mit starken Emotionen, Texturen und kontrastreichem Licht zu konzentrieren. Meine tägliche Kamera ist die Q2 Monochrom, die mit ihrem erstaunlich lichtstarken und scharfen 28-mm-Summilux-Festbrennweitenobjektiv perfekt zu meinem Stil passt. Die Form und Funktionen des Q-Systems inspirieren und erweitern meinen kreativen Prozess immer wieder. Ich genieße die Einfachheit der Kamera und die Flexibilität, zwischen voll manuellem und automatischem Betrieb zu wechseln, ohne mich mit den Einstellungen beschäftigen zu müssen. Die Möglichkeit, meinen Arbeitsablauf zu optimieren und alle unnötigen Ablenkungen zu beseitigen, ist für mich so wichtig, um auf der Straße im Moment präsent zu bleiben.

Welche Gefühle wollen Sie mit Ihren Bildern hervorrufen, und was bedeutet der „richtige Moment“ für Sie?
Die Freude und Inspiration, die ich aus dem kreativen Prozess der Street Photography ziehe, hält meine Arbeit am Laufen. Wenn ich dem Betrachter auch nur einen Bruchteil dieses Vergnügens vermitteln kann, das ich bei der Entstehung meiner Bilder empfinde, dann ist das mein höchstes Ziel. Was die „richtigen, entscheidenden Momente“ angeht, so bin ich der Meinung, dass es diese Momente überall um uns herum gibt und sie unendlich sind. Die Schwierigkeit und Herausforderung, diese Momente einzufangen, liegt meiner Meinung nach eher darin, dass der Fotograf emotional und physisch anwesend ist, um sie zu erleben. Wenn ich eine gute Arbeit mache und Momente finde, die mich begeistern, merke ich, wie ich in einen Fluss gerate. Ich bin dann in der Lage, Interaktionen zu antizipieren und viel schneller auf eine sich entwickelnde Szene zu reagieren. Dieser meditative Zustand ist flüchtig, und wenn er sich einstellt, tue ich alles, was ich kann, um die Gelegenheit beim Schopfe zu packen. (Interview: Katja Hübner)

Alle Bilder auf dieser Seite: © Patrick Stevens
Equipment: Leica Q2 Monochrom, Leica M10 Monochrom mit Summicron-M 1:2/28 ASPH.
© Patrick Stevens

Patrick Stevens

Patrick Stevens ist ein Street-Fotograf, der in San Francisco, Kalifornien, lebt. Er kaufte sich Ende 2018 seine erste Kamera, eine Leica QP. Er hat großen Respekt vor der Geschichte von Leica und vor den legendären Fotografen, die den Weg in der Dokumentar- und Straßenfotografie geebnet haben.

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