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ONE PHOTO – ONE STORY

22.03.2016

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„Die Menschen in der Gefahrenzone verbringen jeden Tag inmitten von Trümmern. Halb zerfallene Häuser bilden ein kleines Dorf rund um ein Schiff, das an Land gespült wurde.

Das Gefahrengebiet bekam seinen Namen, weil der Taifun Haiyan im November 2013 diese Gegend rund um Tacloban komplett zerstört hat. Wegen der besonderen Gefahren im Falle eines erneuten Taifuns und der vielen Trümmer, die dort heute noch liegen, wurde das Bauen im Gefahrengebiet verboten. Ungeachtet dessen kehren die einstigen Bewohner zurück, weil sie keine Alternative haben. Von den rund 70.000 Menschen, die in den zu Gefahrengebieten erklärten Zonen lebten, wurde nur 250 ein neues Heim zugeteilt.

Auch zwei Jahre nach dem Unglück sind die Aufräumarbeiten in den Gefahrengebieten noch im Gange. Das riesige Schiff, das in diese Siedlung gespült wurde, wird immer noch zerlegt und abtransportiert – Stück für Stück. Dieses Foto zeigt zwei der Arbeiter in dem Stahlkoloss.

Selbst wenn die Auswirkungen des Taifuns Hainan noch lange nicht überwunden sind, leben die Menschen dort in ständiger Angst vor einem erneuten Taifun, der alle ihre Bemühungen zunichte machen könnte. Im Dezember 2014, als dieses Foto entstand, traf Taifun Hagupit auf die Philippinen, wieder kam es zu Massenevakuierungen. Zum Glück wurde dieses Mal niemand verletzt.“

Sungsoo Lee

Sungsoo Lee wurde 1972 in Südkorea geboren. Seine Serie Danger Zone erhielt 2015 eine ehrenhafte Erwähnung bei den International Photography Awards in zwei Kategorien. Heute leitet Sungsoo Lee das von ihm gegründete Juicylight Fotostudio in Irvine, Kalifornien.

www.sungsoolee.com


Die LFI-Redaktion ist auf Sungsoo Lee in der LFI Galerie aufmerksam geworden. Das Profil des Fotografen finden Sie hier hier.
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