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ONE PHOTO – ONE STORY

16.07.2018

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Cameron McLaren spricht über seinen Aufenthalt in Port Moresby - die Stadt, die als einer der gefährlichsten Orte der Welt gilt.

"Dieses Bild habe ich 2018 in Port Moresby, Papua-Neuguinea, aufgenommen. Tausende von Einheimischen umringten das PNG National Football Stadion und sangen, während die Hundestaffel die Menge mit Schäferhunden aufstachelte.

Es fühlte sich an, als ob die Menge das Gemetzel wollte, sie wollten jemanden sehen, der von diesem riesigen Hund auseinander gerissen wurde. In diesem Augenblick schien das wirklich jeder zu wollen - abgesehen von mir. Die Menge rannte, sprang und flog mit immenser Energie, während sie sich auf den Ansturm vorbereite, zu dem es dann letztendlich doch nicht kam.

Für mich fasst dieses Bild Port Moresby zusammen. Es ist ein Ort, an dem enorm viel Spannung herrscht. Aus einer internationalen Perspektive heraus gesehen wird dieser Ort nie die Chance auf eine positive Veränderung haben, wenn wir nur seinen schlimmsten und nie seinen besten Momenten Aufmerksamkeit schenken. Wenn ein Ort als „gefährlichster Ort der Welt“ gebrandmarkt wird - dann wird es früher oder später zur Realität.

Dieses Bild entstammt aus meinem Konvolut Crazy Dog, das ich Ende 2018 / Anfang 2019 präsentieren werde. Es ist ein Stadtporträt, das meine persönliche Erfahrung in Port Moresby schildert."
© Cameron McLaren
© Vivien McLaren

Cameron McLaren

Der Kanadier hat seine Vorliebe für Dokumentarfotografie und Fotojournalismus schon früh entdeckt. Mit Fokus auf die Lebensbedingungen der Menschen konzentriert sich McLaren in seiner Arbeit auf Individuen und Gemeinschaften, von denen die Öffentlichkeit sonst nur wenig erfährt. Seine Auftragsarbeiten und persönlichen Projekte werden weltweit ausgestellt und veröffentlicht.

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