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PORTFOLIO

21.01.2021

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Zwischen 2013 und 2019 hat sich Nicholas Pinto mit seinem Begriff von Heimat auseinandergesetzt, der Fotograf wollte dem Spirit Amerikas nachspüren. Das Ergebnis ist die Serie American Reflections. Mit seinen Bildern zeigt Pinto, was Heimat für ihn bedeutet.

LFI: Was ist beim Fotografieren die größte Herausforderung für Sie?
Nicholas Pinto: Für mich geht es immer darum, bereit zu sein, wenn sich ein Motiv zu erkennen gibt. Das Glück ist mit denen, die vorbereitet sind – daran erinnern besonders die Bilder, die man nicht einfangen konnte. Mein Motto im Leben ist es, offen für Veränderungen zu bleiben –das gilt auch für meine Fotografie. Nachdem ich beim Militär gedient hatte, brauchte ich etwas Größeres als mich selbst. Von dem Moment, in dem ich eine Kamera in die Hand nahm, gab es eine ganz natürliche Verbindung. Das Genre Street Photography hat mich geradezu süchtig gemacht. Diese neue Welt war für mich therapeutisch. Ich habe dabei das Glück, eine Vielzahl von Menschen kennenzulernen. Von den echten Geschichten, die sie erzählen, bis zu perfekt abgepassten Momenten: Ich liebe den gesamten Entstehungsprozess eines Fotos.

Welche Idee steht hinter Ihrem Projekt?
Das Projekt ist eine Interpretation dessen, wie sich Amerika für mich anfühlt. Ich liebe es, Amerikaner zu sein, und hatte schon immer einen voyeuristischen Blick auf meine Heimat. Obwohl es eine Street-Serie ist, kann man es auch als abstraktes Selbstporträt meiner Erfahrung mit Amerika sehen.

Was sollen die Betrachter aus Ihrer Arbeit mitnehmen?
Ich benutze eine Kamera, um auszudrücken, was ich innerlich fühle. Es ist alles Herzensenergie! Die Straße, die Motive, die Welt – das alles hat ein Eigenleben. Meine Aufgabe als Fotograf ist es, dieses Gefühl und diese Erfahrung auf möglichst ehrliche Weise zu teilen. Ich will, dass Außen- und Innenwelten verschmelzen. Dabei versuche ich, den Bildern genug Raum zu lassen, damit dieser Prozess Gestalt annehmen kann. Das ist auch das, was ich lehre. (CSE)

Alle Bilder auf dieser Seite © Nicholas Pinto
Equipment: Leica M-P240 und Leica M Monochrom mit Summicron-M 1:2/35, Leica Q (Summilux 1:1.7/28)
© Nicholas Pinto

Nicholas Pinto

Der italienisch-amerikanische Fotograf wurde 1979 geboren und lebt in Chicago. In seiner Arbeit erforscht er Themen wie kulturelles und soziales Bewusstsein, Armut und psychische Gesundheit. Als Erzähler visueller Geschichten wirft Pinto ein Licht auf die Herausforderungen des Lebens. Er diente drei Jahre in der US-Armee und machte seinen BA in Fotografie am Columbia College in Chicago. Für die Leica Akademie Nordamerika führt er Street-Photography-Workshops durch. Seine Arbeiten waren bereits in vielen Orten der USA zu sehen, unter anderem im History of Miami Museum, in der Rangefinder Gallery in Chicago und den Galerien der Leica Stores Bellevue und Washington D.C.

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