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25.02.2020

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„Für mich war die Fotografie schon immer in erster Linie eine Frage der gemeinsamen Momente des Lebens, die ich komponiere und die Gefühle, Wahrnehmungen und Beobachtungen über die Welt um mich herum darstellen. Das Verb ‚teilen‘ ist eines der schönsten im Wortschatz des Menschen. Der Akt des Teilens impliziert einen Begriff von Liebe. Ob wir einen Dialog über Momente führen, die wir bewundern, oder über Momente, die wir nicht mögen – der Wunsch, mit anderen und mit mir selbst in dieses visuelle Gespräch einzutreten, ist in der Leidenschaft für das Leben und all seinen Möglichkeiten verwurzelt.

Wo immer ich auch war, bin ich immer mit dem Gefühl an das Leben herangegangen, dass jeder, dem ich begegne, auf die eine oder andere Weise Teil meiner Familie, der Familie der Menschheit, ist. Ich bin in den Vereinigten Staaten geboren, habe aber mehr als die Hälfte meines Lebens in Europa, in Paris, verbracht und bin in über 90 Länder gereist, um das Leben in all seinen Aspekten zu dokumentieren. Meine Augen und, was noch wichtiger ist, mein Herz, haben das Leben unter schwierigsten Bedingungen gesehen und gefühlt, aber auch Momente, in denen das Leben mit seinem poetischsten und schönsten Potenzial gelebt wird. Ich habe mich für jeden Aspekt der menschlichen Erfahrung interessiert, mit der Idee, dass alles Leben, an seinen äußersten Rändern und allem dazwischen, Teil dessen ist, was das Leben ausmacht.

Ich habe versucht, mit der Kamera zuweilen laut gegen Unterdrückung, Ungleichheit und verzweifelte menschliche Zustände zu schreien, in der Hoffnung, dass ein Foto jenen Menschen eine Stimme geben könnte, deren Stimmen zu oft ungehört bleiben. Seit 1989 reise ich regelmäßig nach Kuba. Ich habe eine tiefe Liebe für die Menschen dieses Landes, und von all den Reisen, die ich in meinem Leben weltweit unternommen habe, war ich selten an einem Ort, an dem ich so viel Gnade, Geist, Würde und wunderbare Menschlichkeit erlebt habe. Ich bin sehr dankbar für diese Gelegenheit, meine Lebenserfahrung und meine Vision von unserer Familie von Männern und Frauen, von Brüdern und Schwestern zu teilen.“

Text und alle Bilder auf dieser Seite: © Peter Turnley

Weitere Bilder von Peter Turnley finden Sie im aktuellen LFI Magazin 2/2020.
© David Burnett

Peter Turnley

Turnley arbeitete bisher in über 90 Ländern und hat in den letzten vier Jahrzehnten bedeutende politische Ereignisse fotografisch festgehalten. Neben fotojournalistischen Auftragsarbeiten porträtierte er Persönlichkeiten wie Barack Obama, Fidel Castro oder Lady Di. Seit 1975 fotografiert er mit anhaltender Begeisterung
das Alltagsleben in seiner Wahlheimat Paris.

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