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27.07.2018

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In ihren filigranen und kraftvollen Schwarzweiß-Bildern versucht die niederländische Fotografin Margaret Lansink den emotionalen Zustand des Übergangs abzubilden.

Wie ist Ihre persönliche Herangehensweise an Fotografie?

Fotografie für mich ist eine Art, meine Gefühle an die Außenwelt zu kommunizieren. Da ich das jüngste Kind in einer Familie von 13 bin, habe ich nicht wirklich gelernt, auszudrücken, was ich fühle. Vor 10 Jahren fing ich an, meine innere Welt zu fotografieren und auf diese Weise wurde die Fotografie zu einer Art Notwendigkeit für mich; über meine Bilder kann ich ausdrücken, wer ich wirklich bin.


Bitte erzählen Sie uns, warum "Borders of nothingness“ die momentan wichtigste Arbeit für Sie ist!

Diese Arbeit ist meine Art, den Menschen zu sagen, dass das Leben nicht immer so ist, wie man es erwartet. Es kann hart und rücksichtslos sein und dazu führen, dass man sich als Opfer der Umstände fühlt. Das ist nicht, was ich gerne wäre oder bin. Meine Reaktion darauf ist, zu meiner Kamera zu greifen, in die Natur zu gehen und zu versuchen, meine Gefühle einzufangen. Auf diese Weise kann ich fühlen, dass Trauer und Schmerz nicht nur düster sind, sondern auch leicht, friedlich und schön sein können. Genauso empfinde ich inzwischen die Entscheidung einer meiner Töchter, den Kontakt zu mir zu unterbrechen. Ich vermisse sie sehr, aber ich verstehe, respektiere und liebe sie sehr. Ich denke, diese Gefühle und Emotionen kann man in "Borders of nothingness“ erkennen.

Kann man ein Gefühl in einem Foto festhalten?

Ich bin mir sicher, dass ich das kann. Letzte Woche weinten 3 Leute vor der Serie, noch bevor sie die Geschichte dahinter gelesen hatten... Wenn ich mit meiner Kamera gehe oder fahre, sehe ich, fühle ich und fotografiere; nicht immer in dieser Reihenfolge. Manchmal fühle ich erst und sehe dann.

Welche Kamera haben Sie benutzt?

Für die meisten Bilder in "Borders of nothingness“ verwendete ich meine Leica M6. Übrigens habe ich die ganze Serie in Japan während meines Aufenthalts als "Artist in Residence" im letzten Jahr fotografiert.

Wie sind Sie auf die Leica gekommen und wie sind Ihre Erfahrungen?

Ich habe Leica vor etwa 6 Jahren entdeckt. Ich hörte Leute sagen, Leica sei die Beste und ich hatte meine Zweifel, bis ich den M6 ausprobierte. Für mich ist es die ultimative Art zu fotografieren, jeden einzelnen Moment, an dem ich damit arbeite: Blende, Verschlusszeit, dann Fokussierung wählen; die Entscheidung, scharf oder unscharf zu fotografieren, und dann das "Klicken". Ich liebe es!


Alle Bilder auf dieser Seite © Margaret Lansink
Equipment: Leica M 6, Summilux-M 1:1.4/35 mm Asph und Summilux-M 1:1.4/50 mm Asph

"Borders of nothingness" ist noch bis zum 24.August in der JuteGalerie in Arles zu sehen.

Margaret Lansink

Margaret Lansink ist eine Kunstfotografin, die in einem kleine Dorf in der Nähe von Amsterdam lebt und arbeitet. Lansink erhielt einen Bachelor of Arts von der PhotoAcademy in Amsterdam und studierte ein Jahr bei LeMasterklass in Paris.

Lansink nimmt an Ausstellungen, Residenzen und Wettbewerben in Holland und im Ausland teil. Ihre Arbeiten wurden in Amsterdam, Rotterdam, Leiden, Großbritannien, New York, Vancouver, Japan, Tiflis, Kaunas und in ihrer alten Heimatstadt Oldenzaal gezeigt. Ihre Arbeiten wurden mehrfach ausgezeichnet. 2018 wird ihre Arbeit in Arles (Juli & August) und Den Helder (Sept - Okt) ausgestellt. Sie hat bereits drei Bücher veröffentlicht.

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