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PORTFOLIO

28.06.2019

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„Zum ersten Mal habe ich Hundert Jahre Einsamkeit gelesen, als ich zwölf Jahre alt war und ich vermute, dass zu diesem Zeitpunkt ein Grundstein gelegt wurde. Mittlerweile, mehr als 30 Jahre später, habe ich das Buch zehn Mal gelesen und ich habe es immer noch. Ich war 2007 zum ersten Mal in Aracataca, der kleinen Stadt, in der der Schriftsteller Gabriel García Márquez geboren wurde. Damals habe ich bereits einige Bilder fotografiert, die in meinem Buch Zurumbático zu sehen sind. Als die Heimreise bevorstand, wusste ich, dass ich wiederkommen würde. Und das habe ich getan.

Diese erste Reise nach Aracataca veränderte mein Leben. All die Orte, an denen das Buch spielt, zu sehen, war erstaunlich. Zehn Jahre nach dieser Reise las ich das Buch erneut und erlebte bestimmte Szenen aus dem Buch mit. Ich begann, eine lange Liste von Szenen zu erstellen, die ich durch Fotografie bildlich darstellen wollte. Es dauerte etwa acht Monate, bis meine Vorstellungen Gestalt angenommen hatten und ich beschloss, nach Aracataca zurückzukehren. Nachdem ich angekommen war, übertrafen die Ergebnisse meine Erwartungen bei weitem.

Ich stellte fest, dass alle Fotos, die ich in Aracataca gemacht hatte, ein Spiegelbild der letzten 20 Jahre meines Lebens waren – Gefühle, die ich in meiner Karriere in der Karibik und in Lateinamerika empfunden hatte.

Zurumbático enthält all diese Empfindungen, die bereits in mir vorhanden waren, und die Erfahrungen mit diesem Projekt haben diese Wurzeln vertieft und gestärkt. Das war eine erstaunliche Veränderung für mich. Jetzt kann ich freier spüren, dass alle Dinge mit wahrer Kraft, Sinn und Glück geschehen.“
(kiw)

Erfahren Sie mehr über die Arbeit von Luis Cobelo in der
LFI 05/2019.

Alle Bilder auf dieser Seite: © Luis Cobelo
Equipment: Leica M240
© Junior Villalón

Luis Cobelo

Der 1970 in Venezuela geborene Fotograf hat in seinem Studium einen Abschluss in Philosophie erworben. Seit 2001 ist er als freiberuflicher Fotograf tätig und arbeitet an dokumentarischen Projekten in Amerika, Asien und Europa. 2017 veröffentlichte er im Selbstverlag Zurumbático, die Bilder der Serie waren welt-weit bei Festivals ausgestellt. Cobelo arbeitet derzeit an seinem neuen Projekt mit dem Namen Chas Chas in einem Viertel in Buenos Aires.

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