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21.12.2018

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Am Ende kommt der Blick zurück: Weihnachtszeit ist für viele Magazine, Blogs und Webseiten die Zeit der Bestenlisten. Das gilt auch für uns! Doch anstatt wir die tollsten Portfolios, die sympathischsten Fotografen oder die nervenaufreibendsten Produktionen vorstellen, lassen wir einige LFI-Fotografen und Fotografinnen selbst zu Wort kommen.

Wir stellten ihnen die Frage, welches Fotobuch sie am liebsten unter dem Weihnachtsbaum sehen würden oder selbst verschenken möchten. Die Antworten führen uns in Großstadtlandschaften, japanische Freizeitparks, das traditionelle Mexiko und noch viel weiter. Wir hoffen, dass Sie die Vorschläge genau so beflügeln wie uns und wünschen frohe Festtage!
Koral Carballo empfiehlt: Saraí Ojeda: Donde no puedas verme, Inframundo, 2018. Das Buch gibt es hier.

„Dieses Buch ist intim. Es scheint, dass Sarai Ojeda mit diesem Buch einen Raum öffnet, den wir in der Tasche oder auf dem Schreibtisch behalten, können. Es ist ein unverzichtbares Buch, das am besten wirkt, wenn man ganz bei sich ist. In ihrer Erzählung nimmt uns die Autorin mit auf eine grausame Fantasiereise, die komplett fiktional erscheint. Sie entführt uns in einen Raum, in dem es visuell gesehen scheinbar keine Leere gibt. Es erinnert jedoch an die matriarchalische Geschichte der meisten Mexikaner, bei denen der Vater abwesend ist. Dieses Buch ist eine Empfehlung für alle Frauen, die sich gegenseitig erkennen wollen.“

Koral Carballo bei LFI:
Coyolillo und sein kostümiertes Geheimnis
Matt Stuart empfiehlt: Charalampos Kydonakis: Warn'd in Vain, im Selbstverlag, 2018. Das Buch gibt es hier.

„Mein Lieblingsbuch des Jahres ist Warn’d in Vain von Charalampos Kydonakis. Es ist eine von der Argonautik inspirierte Geschichte, die zwischen 2014–17 in New York aufgenommen wurde. Das Buch wird bald ein Pendant bekommen: die Minotaurus-Parallel-Geschichte mit dem Titel Back to Nowhere, die zwischen 2009–17 in Kydonakis’ Heimat Kreta entstanden ist. Jede dieser beiden Geschichten dient als Auftakt zur anderen und umgekehrt: Warn’d in vain ist das Fragezeichen eines Fremden in der am meisten fotografierten Stadt der Welt, Back to Nowhere hingegen ist eine Geschichte über seine Insel; der einzige Ort, an dem er nie herausfinden wird, wie sie in den Augen eines Fremden aussieht. Ausgezeichnet aufgenommen, sequenziert und gedruckt, ist es ein Buch, das man nicht verpassen sollte.“


Matt Stuart bei LFI:
One photo – one story
Hunting Ground
LFI Magazine 05/2016
Vera Török & Robert Pap empfehlen: Mary Ellen Mark: American Odyssey, Aperture Foundation, 1999. Mehr Infos finden Sie hier.

„Wir möchten American Odyssey von Mary Ellen Mark, einer unserer Lieblingsdokumentarfotografinnen, empfehlen. Das Buch enthält viele kraftvolle und ikonische Fotografien aus mehreren ihrer Projekte, in denen sie den Alltag der gewöhnlichen Menschen auf bemerkenswerte Weise festhält. Ihre Bilder sind intim, ehrlich und tief emotional. Dieses wunderschöne schwarz-weiße Fotobuch wird jeden begeistern, der sich mit dokumentarischer Fotografie beschäftigt. Es ist in Tritonfarbe gedruckt, so dass die Bilder wie echte Abzüge aussehen. Wenn Sie durch die Seiten blättern, werden Sie feststellen, dass jedes einzelne der Bilder stark und kraftvoll ist: Es gibt keine mittelmäßigen unter ihnen. Den Lesern dieses epischen Werkes ist ein ganz besonderes Erlebnis garantiert.“


Török & Pap bei LFI:
In the shadow of the thaw
Charlotte Schmitz empfiehlt: Thomas Saupin: Until death do us part, Jiazazhi Press, 2015. Das Buch gibt es hier.

„Dieses winzige Buch in einer Zigarettenschachtel macht mich glücklich, wenn ich es mir ansehe. Es macht mir Lust, zu rauchen und im selben Moment möchte ich nie wieder eine Zigarette anfassen. Eine Liebeserklärung und Hommage an eine verschwindende Tradition bei chinesischen Hochzeiten.“

Charlotte Schmitz bei LFI:
LFI 1/2019
Thomas Mandl empfiehlt: Paul Hiller: Memories of Unreal Places, im Selbstverlag, 2018. Erhältlich via Privatnachricht auf seiner Facebook-Seite

„Mein Lieblings-Fotobuch ist eher ein Foto-Zine. Der Fotograf Paul Hiller ist mit seiner analogen Hasselblad und vielen Kodak Portra 400-Filmen zu verschiedenen Vergnügungsparks in Asien gereist und hat dort surreale Szenen eingefangen. Es sind fantastische Aufnahmen von Fantasiewelten und Achterbahnen, in denen die Menschen ihrem Alltag entfliehen. Paul Hiller arbeitet im Moment bereits an einer neuen Serie und bringt hoffentlich demnächst ein größeres Fotobuch mit seinen Bildern heraus.“

Thomas Mandl in der LFI:
One World Flag
World Cup Girls
Cesár Rodríguez empfiehlt: Abbas: Return to Mexico: Journeys beyond the mask, W. W. Norton & Company, 1992

„Ich bin mehr oder weniger neu in der Welt der Fotobücher. Klar, habe ich sie schon immer gerne angeschaut, aber bis vor einem Jahr habe ich keine eigenen besessen. Neulich begann ich damit, mir welche zu kaufen, die ich schon immer haben wollte, mir aber finanziell nicht leisten konnte, darunter welche von Juan Rulfo, Manuel Alvarez Bravo, Walker Evans und Graciela Iturbide. Das Buch, was ich hier empfehlen möchte, besitze ich ebenfalls noch nicht. Ein Freund hat es mir empfohlen und immer, wenn ich es in den Händen halte, nehme ich mir viel Zeit, um es genau anzuschauen. Ich liebe dieses Buch, weil es mich antreibt, alles hinter mich zu lassen und mich einfach nur in den Dörfern und Städten zu verlieren, die hierin porträtiert werden. Es erzeugt in mir eine Art von romantischer Nostalgie.“


César Rodríguez bei LFI:
One Photo – One Story
LFI Magazine 07/2018
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