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PORTFOLIO

18.10.17

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Im Juni 2018 findet in Hamburg die Triennale der Photographie statt – und auch LFI wird mit einer Ausstellung zum Thema Identität und Heimat mit dabei sein. Noch bis zum 30. November 2017 können Fotografen dafür ihre Bildstrecken einreichen. Ulrich Rüter, kuratorischer Berater des Festivals, spricht mit LFI über das Motto des Festivals, die Verbindung zu einer Computertastatur und die Rolle der kleineren Galerien.

Das Thema der diesjährigen Triennale lautet: Breaking Point. Können Sie dieses Motto kurz erklären?

Mit dem Motto der 7. Triennale der Photographie unterstreicht der künstlerische Leiter des Festivals, Krzysztof Candrowicz, den Anspruch der Fotografie als politisches und demokratisches Medium. Breaking Point. Searching for Change wird nach sichtbaren Zeichen des Wandlungsprozesses, in dem sich die Welt mehr denn je befindet, fragen. Gerade die Fotografie hat die Fähigkeit, für einen Moment die Zeit anzuhalten und damit einzelne Momente von Umbruchs- und Veränderungsphasen noch deutlicher heraus zu präparieren. Mit den unterschiedlichen Ausstellungen und dem kompakten Festivalprogramm sollen nicht nur die Probleme einer sich permanent verändernden globalisierten Welt aufgezeigt, sondern auch Initiativen zum Handeln und Inspiration für nachhaltige Alternativen präsentiert werden.

Welche Highlights erwarten den Besucher?

Das Besondere an der Hamburger Triennale der Photographie ist die Tatsache, dass alle großen Museen der Stadt zusammen mit ganz unterschiedlichen Ausstellungsinstitutionen und freien Initiativen gemeinsam die Idee der Triennale und das gestellte Motto umsetzen werden. Breaking Point zieht sich als roter Faden durch alle Ausstellungskonzepte: Täglich hat jeder Mensch Hunderte von Entscheidungen zu treffen. Ein starkes Bild hierfür kann schon allein die Nutzung einer Computertastatur sein. Wir benutzen Tasten, geben Befehle, sind uns aber meist kaum darüber bewusst, welche mächtigen Begriffe sich hinter den Tastenbefehlen verbergen. Ausgehend von dieser Idee, werden die großen Hamburger Museen Ausstellungen präsentieren, die beispielsweise mit den Begriffen [ENTER], [HOME], [CONTROL], [DELETE], [SPACE] oder [RETURN] operieren.
 
Welche Rolle spielen die kleineren Galerien?

Erstmals wird das Triennale-Programm durch eine kuratierte OFF-Auswahl ergänzt. Neben neuen Schauplätzen und ungewöhnlichen Orten, die es zu erkunden gilt, wird sich das Thema der Triennale auch in vielen Galerien und der reichhaltigen fotografischen Szene Hamburgs widerspiegeln. Ob Politik, Macht, Urbanismus, Heimat, Entfremdung, Zensur oder Umwelt und Ökologie: Es wird unzählige Zugänge zum verbindenden Thema geben. Ein anspruchsvoller Ansatz also, der ab dem 7. Juni 2018 mit dem Festival der Triennale der Photographie ganz Hamburg, alle Gäste und die beteiligten Fotografen und Künstler bewegen soll.

www.phototriennale.de

Seien auch Sie dabei! Bewerben Sie sich mit einer Serie zum Thema „Identität und Heimat“ für eine Ausstellung Ihrer Bilder während der Triennale der Photographie 2018 in Hamburg.
www.lfi-online.de/news
Triennale 2018 – Nick Hannes: Saint Tropez
Triennale 2018 – Maciej Dakowicz: Cardiff after Dark
Triennale 2018 – Claudius Schulze: Migouelou
LFI bei der Triennale der Photographie 2015
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