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LFI.GALLERY-FOTOGRAF

08.12.2017

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Takanori Tomimatsu ist seit fast neun Jahren mit seinen Bildern in der LFI-Galerie vertreten. Die Bildredaktion der LFI verfolgte die Entwicklung des japanischen Fotografen, der inzwischen mehrmals mit einem Leica Master Shot prämiert und in der Printausgabe der LFI vorgestellt wurde.

Wie und wann sind Sie zur Fotografie gekommen? Und vor allem zu Leica?

Ich wurde 1955 in Fukuoka City, auf Kyushu, der südlichsten Hauptinsel Japans geboren. In meiner Schulzeit begann ich mit der Schwarzweißfotografie. Ich fotografierte meine Familie, Schulfreunde, Landschaften und Architektur mit einer japanischen Kamera. 2008 kaufte ich mir eine alte, aber unbenutzte Leica M7, die ich mit einem japanischen Objektiv verwendete. Das war meine erste Leica. 2013 bin ich 58 Jahre alt geworden. Seitdem fotografiere ich das Straßenleben. Es ist also noch gar nicht so lange her. Und bis vor Kurzem hatte ich noch Angst davor gehabt, die Kamera auf fremde Menschen zu richten.

Bei Ihren Aufnahmen kommen Sie den Menschen zum Teil sehr nahe. Gab es deswegen schon einmal Probleme?

Nicht oft, denn ich fotografiere relativ unauffällig. In den meisten Fällen habe ich nur ein Kameragehäuse und ein einzelnes Objektiv um meinen Hals hängen. Ich denke, eine leichte Ausrüstung ist gut dafür, sich in das Straßenbild einzufügen und nicht aufzufallen. Ich mag es, wenn ich nicht als Fotograf erkannt werde. Ich mache meine Fotos ohne den Messsucher zu verwenden, ohne Augenkontakt, ohne „Hallo“ zu rufen und häufig nur im Vorbeigehen. Die Passanten kommen auf mich zu. Gleichzeitig gehe ich auf sie zu. Ich suche mir zuerst die Personen aus, nähere mich ihnen dann und fotografiere sie. Ich habe diese Vorgehensweise schon viele Male eingeübt.

Sie fotografieren mit vielen Leica-Kameras und mit fast allen Leica-Systemen. Gibt es für Sie eine Lieblingskamera oder entscheiden Sie je nach Situation und Anlass?

Bevor ich die Leica SL erhielt, habe ich vier Jahre lang hauptsächlich mit einer Leica M Monochrom/CCD fotografiert. Als Objektive verwendete ich ein 50-mm- und 35-mm-Objektiv (mit dem Messsucher) sowie ein 28-mm-, 24-mm- und ein 18-mm-Objektiv ohne Messsucher. Je mehr ich mich mit den Objektiven auseinandergesetzt habe, desto wichtiger wurde für mich der Hintergrund der Straßenszenen, und desto weiter der Winkel meiner Objektive.

Derzeit fotografieren Sie viel mit der SL und einem Super-Elmar-M 1:3.8/18 mm. Was ist das Besondere an dieser Kombination?

Seit September 2016 fotografiere ich überwiegend mit dem Super-Elmar-M 1:3.8/18 mm Asph, das für meine Art der Street Photography sehr wichtig ist. Ich fotografiere in belebten Straßen, versuche die Menschen in ihrer Bewegung einzufrieren. Die Verschlusszeit liegt bei höchstens 1/500 Sekunde, die Blende bei ungefähr 5.6. Wenn ich das Gefühl habe, dass der Hintergrund eines Fotos genauso wichtig ist wie die abgebildeten Menschen, versuche ich es in Farbe zu machen. Die Entscheidung, ob farbig oder schwarzweiß, treffe ich aber letztendlich beim Entwickeln der DNGs.
Auch wenn die SL schwerer als die M ist, so gibt es für mich zwei Punkte, bei denen die SL klar vorne liegt. Zum einen: ISO 50 ist Standard. Zum anderen: Die Einstellungen sind detaillierter und stringenter. Diese Kombination ist derzeit am besten für mich.

Vielen Dank für das Interview.


Auf diesen Fotografen wurde die Redaktion in der LFI-Galerie aufmerksam.

Takanori Tomimatsu

Der japanische Fotograf Takanori Tomimatsu hat sich auf Street Photography in Tokio und Umgebung spezialisiert. Tomimatsu ist ein begeisterter Fotograf und Autodidakt. In der LFI-Galerie ist er vor allem durch seine Aufnahmen aus Tokio aufgefallen.

Website: Takanori Tomimatsu

Takanori Tomimatsu bei LFI Gallery, Facebook und Instagram
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