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PORTFOLIO

26.04.2016

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Noch beeinflusst von einer William-Egglestone-Ausstellung fotografierte Mark Heathcote auf einer Geschäftsreise zwei Tage lang in Houston. Beeindruckt von dem intensiven Sonnenlicht fing er vor allem Farben und Kontraste ein, wie es ihm in seiner Heimatstadt London nicht möglich gewesen wäre.


Was hat Sie zu Ihrer Serie A Portrait of Houston inspiriert?

Den Großteil meiner Serie fotografierte ich im Januar 2016 als ich für eine Geschäftsreise nach Houston flog. Wann immer ich beruflich unterwegs bin, versuche ich, mir ein paar Tage frei zu nehmen, um die jeweilige Stadt kennenzulernen. Ich versuche immer den Blick eines Besuchers zu wahren und gleichzeitig das Offensichtliche zu vermeiden. In diesem Fall habe ich jede Straße in Houstons Innenstadt bestimmt viermal durchlaufen. Zwei Tage lang war ich ununterbrochen auf den Beinen, folgte dem Licht, oder kehrte an interessante Ort zurück.


Ihre Fotografien strahlen in kräftigen Farben. Was bewegt Sie dazu, ein Bild aufzunehmen?

Was mich an Houston, im Gegensatz zu meiner Heimatstadt London, begeisterte, war das fantastische Sonnenlicht, das durch die Straßen schien und eine intensive Farbpalette – also fokussierte ich mich darauf. Außerdem war ich kurz vorher in einer Ausstellung von William Egglestone gewesen und die Eindrücke seiner Farbfotografien waren mir noch sehr präsent. Es ist sehr schwer, in London so kräftige Farben zu finden, Houston bot mir dafür eine großartige Gelegenheit.


Fotografieren Sie auch in Schwarzweiß?

Ich arbeite überwiegend in Farbe, aber manchmal sehen die starken Kontraste im grauen London in Schwarzweiß einfach besser aus. Ich fotografiere also beides. In London sind einige Straßen und Gebäude aber so grau, dass selbst ein Farbfoto schwarzweiß aussieht. Unter diesen Umständen ist es wichtig, ein gutes Auge für die Kontraste zu haben.


Welche Arbeiten anderer Fotografen inspirieren Sie?

Ich habe eine stattliche Sammlung an Fotobüchern – meine Favoriten wechseln ständig. Tony Ray Jones, Martin Parr – besonders The Last Resort – und Henri Cartier-Bresson natürlich. Zuletzt haben mich Alex Webb und Rebecca Norris-Webb beeindruckt. Ich denke mein Allzeitfavorit ist aber Saul Leiter. Ich habe versucht, mit einer Telebrennweite an meiner Leica zu fotografieren, so wie er es getan hat. Das ist ziemlich schwierig, da alles viel schneller vor dir abzulaufen scheint, aber ich hatte ein paar gute Bilder. Kürzlich bin ich über LFI auf die Bilder von Marie Laigneau gestoßen – ich liebe ihre Bilder! Es geht mir also nicht nur um die großen Namen, sondern auch um inspirierende Arbeiten weniger bekannter Fotografen. Dort draußen gibt es noch viel Talent.

Mark Heathcote

Der Londoner Street-Fotograf Mark Heathcote verdient seinen Lebensunterhalt in der IT-Branche. In seiner Freizeit und auf Reisen nutzt er jeden Moment, um an seiner Fotografie zu arbeiten. Seine Arbeiten brachten ihm bereits einige Preise, Veröffentlichungen und eine Ausstellung ein.

www.markheathcote.com

Die LFI-Redaktion ist auf Mark Heathcote in der LFI Galerie aufmerksam geworden. Das Profil des Fotografen finden Sie hier hier.
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