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26.07.2017

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Männer lieben schöne alte Autos – das ist ein bekanntes Klischee. Doch warum finden Männer Autorennen so faszinierend? Die Aufnahmen, die Johannes Huwe bei dem zweitägigen Rennen der aufgebohrten Oldtimer (in English just Hot Rods) in Pendine Sands, Wales, mit seiner Leica MP und einem Kodak Tri-X machte, beantworten diese Frage ein für alle Mal.

Wie kamen Sie auf die Idee, das Autorennen in Pendine Sands Beach zu fotografieren?

Durch meine besondere Leidenschaft für ungewöhnliche Autorennen bin ich auch auf Pendine Sands in Wales aufmerksam geworden. Diese einzigartigen Typen mit ihren Fahrzeugen, die alle vor 1949 gebaut wurden, wollte ich einfangen. Dazu kommt, dass der Ort auch historisch sehr interessant ist, dort stellte schon in den 1920er-Jahren der legendäre Bluebird mit 235 km/h einen Weltrekord auf.

Man könnte meinen, Ihre Aufnahmen sind in derselben Zeit entstanden, in der die Autos gebaut wurden – also vor 1949. Haben Sie deshalb den Schwarzweißfilm Kodak Tri-X gewählt?

Richtig. Sein 60. Geburtstag war einer der Gründe, warum ich mich für diesen Film entschieden habe. Ich wusste, dass ich mit dem Tri-X und entsprechender Belichtung diesen Vintage Look bekomme.

Sie waren mit einer Leica MP und einem Summicron-M 1:2/35 mm am Start …

Die Leica MP ist meine Standardkamera, da ich zu 90 Prozent mit Film fotografiere. Die Mechanik ist sehr robust und hat mich noch nie im Stich gelassen, weder bei Kälte in der Antarktis noch bei gefühlten 50 Grad auf einem staubigen Salzsee in Kalifornien. Durch meine dokumentarische Sichtweise ist das 35-mm-Objektiv für mich optimal.

Sind Sie selbst schon einmal mitgefahren?

Nein, leider noch nicht. Ich fahre zwar auch einen Oldtimer Baujahr 1954, aber in Pendine Sands saß ich noch nicht hinter dem Steuer.
© Johannes Huwe
© Johannes Huwe
© Johannes Huwe
© Johannes Huwe
© Johannes Huwe
© Johannes Huwe

Johannes Huwe

Die Dokumentar- und Landschaftsfotografie bilden den Schwerpunkt der Arbeiten von Johannes Huwe. Er besucht Orte wie Grönland, um dort die Inuit zu porträtieren, oder begibt sich auf wochenlange Expedition in die Antarktis. Huwe arbeitet bevorzugt analog. Neben Ausstellungen sind seine Arbeiten in Lifestyle- und Automagazinen sowie Online-Portalen zu sehen. Darunter sind GQ Magazine, Petrolicious, Spiegel Online, Octane Magazine und ZEIT online.

www.johanneshuwe.com
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