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Portfolios

21.02.2017

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Giovanni Del Brenna hat mehr als 300 Menschen während der Paris Photo im November 2016 angesprochen und sie gefragt, ob er sie (mit der Leica S und dem Summarit-S 1:2.5/70 mm Asph) fotografieren dürfe. Die meisten willigten ein – dass Del Brenna ihnen versicherte, nicht an ihrem Gesicht interessiert zu sein, half dabei.


Handelt sich bei den Bildern, die wir hier sehen, um Porträts?

Aber ja – in dem Sinne, dass sie etwas über die Persönlichkeit des Abgebildeten zum Ausdruck bringen sollen.


Sie enthalten dem Betrachter aber das Gesicht, zumindest den Blick der so Porträtierten vor. Warum?

Weil es ablenkt. Ein Gesicht wird sofort die Aufmerksamkeit auf sich ziehen, als sei damit schon die Frage beantwortet, wer jemand sei. Lasse ich das Antlitz aber weg,  zählen die Details – all das, was  jemand einsetzt, um auf bestimmte Art wahrgenommen zu werden, und der Betrachter ist veranlasst, aus diesen Metabotschaften zu erschließen, um was für eine Person es sich handeln könnte – jenseits der Interpretation einer vermeintlich leicht lesbaren Augenblicks-Emotion auf der Ober­fläche des Gesichts.

Das komplette Interview mit Giovanni Del Brenna sehen Sie in der LFI 2/2017, erhältlich ab dem 24. Februar 2017.

Giovanni Del Brenna

Giovanni del Brenna, 1974 in Genua geboren, hat nach einem Maschinenbaustudium in Mailand beschlossen, sein Leben der Fotografie zu widmen, und studierte 2001–2002 Dokumentarfotografie am International Center of Photography (ICP) in New York. Anschließend arbeitete er für zwei Jahre als Assistent von James Nachtwey. 2015 zog er nach Frankreich. Im vergangenen Jahr begann er sein in M Magazin No. 5 vorgestelltes Projekt über Paris, das mit der hier gezeigten Serie eine zuspitzende Fortsetzung gefunden hat.

www.giovannidelbrenna.com
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