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29.12.2014

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Daniel Barenboim und der Literaturwissenschaftler Edward Said gründeten 1999 in Weimar das West-Eastern Divan Orchestra. Junge israelische und arabische Musiker spielen seitdem gemeinsam in diesem hoch gerühmten Ensemble unter Barenboims Leitung in aller Welt. Für den Geiger Georges Yammine ist das Orchester „ein Fixstern, eine Quelle der Inspiration, der Kraft und der Hoffnung auf Verständigung.“ Sein Ziel war es, mit der M9 „die Magie der Verwandlung durch Musik einzufangen, die es mit unfassbarer Leichtigkeit vermag, das Schweigen der Dunkelheit zu durchbrechen und die Erstarrung zu lösen. Wir sprachen mit ihm über gute Porträts, inspirierende Leidenschaften und ganz besondere Geburtstagsgeschenke.


Seit mehren Jahren porträtieren Sie, selbst Teil des Orchesters, das West-Eastern Divan Orchestra. Warum? Wie kamen Sie auf diese Idee?

Seit 1999 ist das West Eastern Diwan Orchestra meine größte intellektuelle und künstlerische Herausforderung geworden. Ich wollte die musikalischen Momente in Bildern festhalten. Auf dem Wunsch, Maestro Barenboim zum 70. Geburtstag ein ganz besonderes Geschenk widmen, entstand die Idee, aus welcher der Bildband „Funkelnde Hoffnung“ hervorging.


Beim Musizieren sind Musiker oft sehr in ihre eigene Welt versunken, macht es das einfacher, sie zu fotografieren?

Wenn Musiker in ihren eigenen musikalischen Welt versinken, transportiert ihr Ausdruck eine Natürlichkeit und seelische Kraft, die es dem Fotografen erleichtert, ein gutes Porträt zu machen.


Auf unserem Blog zeigen Sie bisher unveröffentlichte Bilder - haben Sie darunter ein Lieblingsbild?

Während der Sommertournee 2014 mit dem West Eastern Diwan Orchestra, träumte ich davon, ein gemeinsames Portrait von Maestro Barenboim und der legendären Pianistin Martha Argerich zu machen. Mein Lieblingsbild gelang mir in einem kurzen Augenblick der Ruhe, der Verinnerlichung, in welchem beide in sich hinein hörten und den Gedanken Raum, sich auf einander abzustimmen. Mir blieben in diesem Moment, während der Probe, nur wenige Sekunden, um die Violine beiseite zu legen und zur M9 zu greifen.


Sie machen beides: Fotografie und Musik – Stellen Sie sich vor, Sie müssten eine Ihrer Leidenschaften aufgeben, welche wäre das?

Meine beiden Leidenschaften inspirieren und verstärken sich gegenseitig, weshalb das Eine ohne das Andere für mich nicht denkbar wäre.


Eine Vorstellung seines Bildbandes „Funkelnde Hoffnung“ finden Sie in der LFI 1/2015.
© Georges Yammine
© Georges Yammine
© Georges Yammine
© Georges Yammine
© Georges Yammine
© Georges Yammine
© Georges Yammine
© Georges Yammine
© Georges Yammine

Georges Yammine

Georges Yammine wurde 1979 in Zekrit, Libanon, geboren. 1999 zog er nach Deutschland, wo er an der Franz Liszt Hochschule für Musik in Weimar Violine studierte. Seit 1999 ist er Mitglied des West-Eastern Divan Orchestra, seit 2008 des Qatar Philharmonic Orchestra. Als Fotograf  ist er Autodidakt, sein Buch „Funkelnde Hoffnung“ erschien 2014 bei Corso Verlag.

www.yamminegeorges.com
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