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PORTFOLIO

28.07.2020

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Inmitten des scheinbar Banalen hat Carlos Rebolledo den Blick für das Besondere: Auf seiner Suche nach außergewöhnlichen Motiven lässt sich der Street Photographer vom Spiel von Licht und Schatten inspirieren und verwandelt zufällige Begegnungen mit seinen Mitmenschen in farbenfrohe Momentaufnahmen.

LFI: Wie sind Sie zur Street Photography gekommen?
Carlos Rebolledo: Beim Stöbern in Fotografie-Blogs bin ich auf einige gestoßen, die sich mit dem Thema beschäftigen, und ich war sofort begeistert. Ich begann, mir klassische und moderne Fotografen anzuschauen und ihre Bücher zu verschlingen; aber erst nach dem ersten Street-Photography-Workshop entschied ich mich, selbst hinauszugehen und an öffentlichen Orten zu fotografieren.

Was sind die größten Einflüsse auf Ihre Arbeit?
Ich weiß nicht, ob sich in meiner Arbeit ein deutlicher Einfluss feststellen lässt. Ich mag sehr viele Fotografen, aus unterschiedlichen Zeiten und mit unterschiedlichen Herangehensweisen. Zu meinen Favoriten gehören Elliott Erwitt, Harry Gruyaert, Joel Meyerowitz, Trent Parke, Alex Webb, Garry Winogrand – und viele, viele Spanier. Die Liste ließe sich noch lange fortsetzen. Aktuell fasziniert mich ein russischer Fotograf: Boris Savelev, den mir ein Freund empfohlen hat.

Haben Sie Lieblingsmotive? In welchen Momenten betätigen Sie bevorzugt den Auslöser?
Ich suche immer das Licht; vor allem das Licht in den frühen und späten Stunden des Tages. Dazu gehört auch alles, was es beeinflusst, Schatten erzeugt, Farben filtert, reflektiert, Elemente isoliert. Ich versuche immer, dass Menschen in meinen Bildern zu sehen sind oder wenigstens Spuren, die sie hinterlassen haben. Wann ich konkret den Auslöser drücke? Es gibt Momente, in denen ich einen suggestiven, attraktiven oder befremdlichen Hintergrund finde und darauf warte, dass davor etwas passiert. Oder ich stoße ich beim Gehen plötzlich auf etwas und fotografiere praktisch ohne hinzusehen. Manchmal halte ich aber auch für einige Augenblicke inne, um das Foto besser vorzubereiten. Ich glaube deshalb nicht, dass sich meine Vorgehensweise von der anderer Street Photographer unterscheidet.

Was sind Ihre Lieblingsplätze zum Fotografieren und warum?
Das sind ganz klar städtische Umgebungen. Gegenden, in denen sich Menschen mit unterschiedlichen Einstellungen aufhalten. Am liebsten sind mir Orte, die ich gut kenne, also Madrid oder San Sebastián.

Wie arbeitet es sich mit der Leica CL?
Die Leica CL ist eine sehr komfortable und einfach zu bedienende Kamera, mit einer guten, handlichen Größe, die niemals zu auffällig ist. Die Bildqualität ist großartig und man hat ein sehr gutes Gefühl bei der Bedienung. Man merkt, dass man ein Produkt von hervorragender Qualität in Händen hält. Es sind Erfahrungen, an die man sich lange erinnert. (Interview: Danilo Rößger)

Alle Bilder auf dieser Seite: © Carlos Rebolledo
Ausrüstung: Leica CL mit Leica Elmarit-TL 1:2.8/18 Asph und Apo-Macro-Elmarit-TL 1:2.8/60 Asph
© Estela De Castro

Carlos Rebolledo

Carlos Rebolledo wurde 1962 in Madrid geboren. Mit 24 zog er aus beruflichen Gründen nach San Sebastián und lebt seither dort. Sein Interesse an der Fotografie begann um das Jahr 2012 und steht in engem Zusammenhang mit den Reisen, die er seit einigen Jahren unternimmt. Im Jahr 2016 belegte er einen Grundkurs in Fotografie bei der Fotografischen Gesellschaft von Gipuzkoa, gefolgt von einem Kompositionskurs. Seit 2017 besucht er Workshops für Bildbearbeitung, Street- und Porträtfotografie.

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