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ONE PHOTO – ONE STORY

10.01.2019

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„Dieses Bild habe ich ganz am Anfang meiner Karriere aufgenommen, als ich noch Fotografie in London studierte.

1968 traf ich auf Bob Schwalberg, der zufällig auch im Büro eines Bildredakteurs war, dem ich meine Arbeit zeigte. Schwalberg war Fotojournalist und hatte 1955 an der von Edward Steichen kuratierten Ausstellung The Family of Man im Museum of Modern Art in New York mitgewirkt. Aber als ich ihn traf, war er als Mr. Leica bekannt, ein Experte für Kameratechnik, nachdem er viele Jahre für die Ernst Leitz GmbH in Wetzlar in den Bereichen Public Relations und Produktdesign gearbeitet hatte. Er sah sich meine Arbeit an, mochte sie sofort, und bot mir in einem Akt von Großzügigkeit sein neues Summilux 50mm 1,4 Objektiv zum Tausch gegen mein gebrauchtes 2,8 Elmarit-Objektiv an. Er meinte, ich könne damit besser umgehen als er. Ich war absolut begeistert von dieser Geste, die ich nie vergessen habe.

Kurz nachdem ich mich mit Bob traf und mit dem neuen Summilux-Objektiv an meiner Leica M3 fotografierte, begann ich ein Projekt über traditionelle britische Bräuche, das meine Karriere definieren sollte. Es ging in diesem Projekt um kleine, lokale, einzigartige Ereignisse, die jedes Jahr an einem bestimmten Tag stattfinden. Es trägt den Namen Once a Year, wurde 1977 erstmals veröffentlicht und 2016 mit einer neuen Bildauswahl erneut veröffentlicht. Die Frau, die hier ihr Make-up aufträgt, ist Juliet Sykes, meine damalige Freundin, spätere Frau und Mutter unserer drei Kinder; sie begleitete mich auf dieser Expedition, um die Events zu dokumentieren.“

Lesen sie mehr über die fotografischen Sozialstudien von Homer Sykes in der aktuellen Ausgabe vom LFI-Magazin.

Auf der LFI-Instagramseite können Sie eines von drei signierten Exemplaren des Buches „The Way We Were 1968-1983“ gewinnen.

Equipment: Leica M3 mit Summilux-M 1:1.4/50 mm
Foto: © Homer Sykes

Homer Sykes

1949 in Kanada geboren und fünf Jahre später nach England gezogen, liebte Homer Sykes bereits als Jugendlicher die Fotografie und entwickelte seine Aufnahmen in der eigenen Dunkelkammer. Während des Studiums am London College of Printing and Graphic Arts entwickelte er ein reges Interesse an der Dokumentation seiner Mitmenschen. Zu seinen größten Einflüssen zählen David Hurn, Henri Cartier-Bresson und Bert Hardy.

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