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PORTFOLIO

04.08.2020

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Inspiriert vom Leben seiner Großeltern, die in den Bergen lebten und großen Respekt vor der Natur hatten, machte sich der Fotograf Fulvio Bugani auf den Weg nach Kuba, um den Lebensstil der dortigen Bauern – der Guajiros – zu porträtieren. Schnell wurde ihm bewusst, welch großen Einfluss die dort lebenden und arbeitenden Menschen auf ihn haben.  

Was bedeutet Fotografie für Sie?
Für mich ist die Fotografie eine Lebenseinstellung. Sie ist nicht nur ein Beruf oder eine Leidenschaft, sie ist weitaus mehr! Die Fotografie ist eine Möglichkeit, wichtige Botschaften auszudrücken, zu vermitteln und die Welt zu erkunden. Sie gibt mir die Möglichkeit, mit vielen verschiedenen Menschen in Kontakt zu kommen und mein Verständnis von der Welt zu erweitern. Ich nehme sie zudem als Möglichkeit wahr, sich gegenseitig besser kennenzulernen. Das liebe ich daran! Um Fotograf zu sein, braucht man eine bestimmte Einstellung, denn man muss immer dort sein, wo die Dinge geschehen – wie Thomas Hoepker zu sagen pflegte –, man muss mit den Menschen leben und Erfahrungen teilen.

Was macht einen Ort für Sie fotografisch attraktiv?
Normalerweise interessiere ich mich nicht besonders für große Ereignisse oder für besondere Orte. Was mich am meisten interessiert, sind die Menschen. Man kann sagen, dass ich zutiefst in sie verliebt bin! Mich interessiert die Komplexität ihres täglichen Lebens, denn dort findet man immer großartige Geschichten, die es wert sind, erzählt zu werden. Bei diesem speziellen Projekt fühle ich mich als Teil der Familie von Santiago, der der Chef des Caserío La Nueva ist. Jedes Mal, wenn ich dort bin, lebe ich in ihrem Haus, und ich habe eine starke Verbindung zu jedem Familienmitglied. Ihr Leben zu dokumentieren, ist nicht nur ein weiteres fotografisches Projekt, sondern ist auch zu meinem Leben geworden.

Welches Equipment haben Sie benutzt und wie hat es Ihnen geholfen, Ihre Ziele zu verwirklichen?
Die Fotos für dieses Projekt habe ich mit einer M10 und einer Q2 aufgenommen – beides Kameras, die für meine Bedürfnisse perfekt sind. Zudem war ein Summilux-M 28 im Spiel. In den letzten sieben Jahren habe ich ausschließlich diese Art von Objektiv für meine Reportagen verwendet, weil es meiner Sicht am besten entspricht. Als Farbfotograf liebe ich vor allem die Qualität des Sensors und die Schärfe der Objektive, die eine fantastische Farbwiedergabe gewährleisten. Auch die Abmessungen sind angenehm kompakt, das ist für mich sehr wichtig. Ich habe ein ganz besonderes Verhältnis zur M-Linie, weil sie mir einen sehr durchdachten Zugang zu meiner Fotografie bietet. (Interview: Danilo Rößger)

Alle Bilder auf dieser Seite © Fulvio Bugani
Equipment: Leica M10 mit Summilux-M 1:1.4/28 Asph und Leica Q2

Lesen Sie die ganze Geschichte in der LFI 6/2020.
© Daniela Damonte

Fulvio Bugani

Geboren 1974 in Bologna, wurde Bugani dort mit 21 für verschiedene Studios als Fotograf tätig. 1999 eröffnete er sein eigenes Studio Foto Image. Seine oft sozialpolitisch orientierten Projekte entstanden in Zusammenarbeit mit Verbänden wie Amnesty International oder Ärzte ohne Grenzen, die Medien wie The Guardian oder Marie Claire publizierten und ihm 2015 den World Press Photo Award bescherten.

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