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BUCHTIPP

19.10.2015

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Lebensfrohe Alltagsszenen, faszinierende Lichtstimmungen, bewegende Momente, ein Kaleidoskop unterschiedlicher Menschen und Typen: kaum kann man sich der visuellen Vielfalt der Eindrücke entziehen. In seinem neuen Bildband feiert der US-amerikanische Fotograf in kräftigen Farben den karibischen Inselstaat. Dabei zeigt er ein kubanisches Lebensgefühl in typischen Impressionen, ohne sich jedoch in bekannten Klischees zu verlieren. Peter Turnleys Fotografien feiern das pralle Leben, seine Porträts leben vom Feingefühl für die Porträtierten. „Ich glaube, dass ich Kuba in den letzten vier Jahren wie kein anderer fotografiert habe und dass die Fotografien weit über die typischen Klischees von Kuba als Bilderbuchidee hinausgehen“, so der Fotograf. Kein Wunder, denn er kennt das Land sehr gut, hat es seit 1988 immer wieder besucht und war allein in den letzten vier Jahren 19-mal dort. Fotografiert hat er mit verschiedenen Kameras, zuletzt allerdings mit einer Leica M (Typ 240), deren ausgefeilte Technik und Eleganz ihn begeisterte: „Die Kamera ist ruhig und diskret und passt sehr gut zum Fotografieren des täglichen Lebens in Kuba.“

Der renommierte Bildjournalist ist ein Reisender, ein Geschichtenerzähler und Kuba ist für ihn ein ganz besonderer Ort, den er sich voller Leidenschaft und Zuneigung fotografisch aneignete. Fast seismographisch hat er dabei insbesondere die Veränderungen der letzten Jahre registriert: „Ich habe eine tiefe Liebe für die Menschen in Kuba. Als internationaler Fotojournalist habe ich so oft wie möglich versucht, an Orten zu sein, an denen sich Geschichte und geopolitische Veränderungen abspielen. Mein Barometer sagte mir vor vier Jahren, dass einer der wichtigsten Plätze in der Welt, auf dem Veränderung stattfindet, Kuba ist. Die einzige Konstante, deren Zeuge ich in Kuba immer wieder geworden bin und die über Wandel und Politik hinausgeht, ist der unglaublich lebendige, freudige, starke, mutige und elegante Geist des kubanischen Volkes.“ Dieser Bildband zeigt die Gegenwart Kubas, spiegelt darüber hinaus die Sicht des Fotografen auf eine hoffnungsvolle Zukunft wider. Denn ganz fest glaubt Turnley an die fortschreitende Öffnung des Landes und ganz sicher ist es, dass er diesen Prozess auch weiterhin fotografisch begleiten wird. Ulrich Rüter

Cuba – A Grace of Spirit wird exklusiv über die Homepage des Fotografen vertrieben: www.peterturnley.com

141 Seiten, 140 Fotografien
29 x 30 cm
Englisch

Peter Turnley wurde 1955 in Fort Wayne, Indiana, USA, geboren. Er studierte französische Literatur und Politik an der University of Michigan, der Sorbonne und dem Institut d’Etudes Politiques in Paris. Seit 1975 lebt er in Paris, wurde dort Assistent bei Robert Doisneau und etablierte sich über die Agentur Rapho als Bildjournalist. Turnley hat in den letzten Jahrzehnten auf der ganzen Welt gearbeitet und eine Vielzahl von Krisenherden und Konfliktzonen dokumentiert. Nach French Kiss – A Love Letter to Paris (LFI 8/2013) ist Cuba – A Grace of Spirit sein zweiter im Selbstverlag veröffentlichte Bildband. Besonders stolz ist der Fotograf über die Auszeichnung, als erster US-amerikanischer Fotograf überhaupt, eine Retrospektive im wichtigsten Museum Kubas, dem Museo Nacional de Bellas Artes, präsentieren zu können. In der Ausstellung Momentos de la Condicion Humana werden ab Mitte November rund 130 Fotografien zu sehen sein.
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